23.07.2020

Improvisationstalente gesucht - was gestern noch der Plan war, muss heute neu gedacht werden

Nie haben wir Zeiten erlebt, in denen so viel auf den Prüfstand kam wie jetzt. Was gestern noch stimmte, muss heute neu gedacht werden. Nach der Disruption von Geschäftsmodellen spricht der angesehene Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx von einer „Disruption von Erwartungen“. Mike Tyson, einer der bedeutendsten Schwergewichtsboxer der Welt, fasste es einmal pragmatisch und handlich in folgende Worte: „Everybody has a plan until he gets punched in the face.“

Überfordert auf der Suche nach Klarheit

Arbeitswochen sind seit den ersten Covid-19-Tagen wirklich anstrengender geworden, auch wenn Fahrzeiten ins Büro und Außentermine wegfallen. Das Kundenverhalten hat sich geändert, Social Media durchlebt täglich Wandlungen, Führungsgrundsätze und Hierarchien werden laut hinterfragt, Machtstrukturen verändern sich, Mitarbeiter fordern mehr Vertrauen in ihre autonomen Entscheidungen, wir leben digital und sehnen uns nach analogen Begegnungen.

Unsere Unternehmenspläne und Erwartungen aber basierten darauf, dass wir glaubten, den Kunden zu kennen, Social Media zu beherrschen, unsere Führungslektionen gelernt zu haben, die Politik und Machtkämpfe im Hierarchiedschungel taktisch gut durchdacht zu haben, den Mitarbeitern smarte und damit kontrollierbare Ziele gegeben zu haben.

Fast täglich müssen wir jedoch feststellen, dass nichts mehr so sicher ist wie wir es glaubten. Mutet in diesem Szenario die Urlaubseuphorie, die sich in diesem Sommer 2020 gerade vielerorts Raum schafft, nicht fast „retro“ an? Sie scheint wie der Versuch, durch vertraute Rituale eigene Sicherheit und Stabilität zurück zu holen. Es ist dann eben nicht mehr die Costa Brava, sondern der übervolle Ostseestrand. Ob das wohl gelingen kann? Oder ist es an der Zeit, auch diese privaten Pläne zu hinterfragen und Neues zu wagen?

Improvisation – wir können Veränderung!

Veränderung ist zur Konstante in Unternehmen und im Privaten geworden. Es stellt sich für Unternehmenslenker, Entscheider, Führungskräfte und Mitarbeiter nicht die Frage, ob und wie sie Veränderung zulassen und als sinnvolles Element in den Unternehmenswandel einplanen. Nein. Sondern, wann sie (endlich) soweit sind.

Neues entsteht, wenn wir mit Selbstvertrauen und ohne festes „Script“ die eigenen Talente bestmöglich, der Situation angemessen, nutzen. Auch wenn wir uns in harten Entscheidungssituationen zunächst überfordert fühlen.

Denken Sie an Extrembergsteiger, die im Aufstieg sind und den Gipfel eines 8.000ers als Ziel vor sich haben. Das Ziel, das noch in weiter Ferne liegt, wird nicht in einem einzigen Kraftakt angesteuert. Es gibt zwar Regeln, aber mit dem Ziel vor dem inneren Auge heißt es: Im Basislager akklimatisieren, dann Schritt für Schritt nach vorne, ausprobieren, prüfen, lernen, bei der nächsten Etappe wohlüberlegte Änderungen vornehmen, ein vertrauensvoll kooperierendes Team formen.

Was Sie im New Now brauchen?


1. Neugier auf Entwicklung
2. Mut und Inspiration voranzugehen
3. Lernbereitschaft, denn Sie werden nicht alles wissen
4. Lust auf die Zukunft
5. In Möglichkeiten, nicht in Beschränkungen denken

Wenn Sie all das berücksichtigen, gewinnen Sie die notwendige Klarheit, Veränderungen und neue Gewohnheiten zu etablieren, die Sie als Executive, Entscheider, Führungskraft wirksam nach vorne bringen und Ihnen den Weg weisen, das New Now als Erfogschance für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter zu nutzen.

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